Umgesetzt von der Adisfaction-Annex AG, Zürich. → Zur Original-Case-Study
Über CIC
Die CIC (Schweiz) ist eine Schweizer Bank, die Privat- und Firmenkunden mit individuell strukturierten Finanzlösungen betreut. Die Bank beschreibt ihren Ansatz als persönliche Beratung, stetiges Wachstum und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen – auch im digitalen Marketing.
Zusammenfassung
Wie die meisten Finanzinstitute sah sich die CIC (Schweiz) mit einer immer lückenhafteren Datenbasis im digitalen Marketing konfrontiert. Browser-Tracking-Beschränkungen, Consent-Entscheidungen und Adblocker entzogen einen wachsenden Anteil der Nutzeraktivitäten dem Reporting, wodurch es zunehmend schwieriger wurde, die Wirksamkeit einzelner Kampagnen zu beurteilen.
Adisfaction-Annex spezifizierte und implementierte gemeinsam mit den Marketing- und Web-Teams der Bank ein serverseitiges Setup auf Basis von JENTIS, zeitlich abgestimmt auf einen vollständigen Website-Relaunch. Die bisherige clientseitige Konfiguration des Google Tag Managers wurde dabei vollständig abgelöst. Seit dem Go-live verzeichnet die CIC (Schweiz) rund 40 % mehr Sitzungen und Interaktionen – ein Niveau, das sich über mehrere Monate hinweg stabil gehalten hat.
Die Herausforderung
- Unvollständige Daten. Browser-Beschränkungen, Consent-Entscheidungen und Adblocker verhinderten, dass ein wachsender Teil der Nutzeraktivitäten überhaupt im Reporting ankam.
- Kampagnenentscheidungen auf Basis lückenhafter Daten. Aufgrund der sichtbaren Datenlücken war es schwierig zu beurteilen, welche Maßnahmen erfolgreich waren und wo Anpassungsbedarf bestand.
- Ausreichend für das Reporting, zu wenig für die Analyse. Das bestehende Setup lieferte zwar eine solide Basis, bot jedoch nicht die nötige Tiefe für detaillierte Analysen oder kanalübergreifende Optimierungen.
- Keine Kompromisse beim Datenschutz. Als Bank musste die CIC (Schweiz) sicherstellen, dass jede Verbesserung der Datenqualität vollständig im Einklang mit den bestehenden Datenschutzvorgaben steht.
Der Ansatz
- Ein gemeinsam mit der Bank von Grund auf neu definiertes Setup. Adisfaction-Annex spezifizierte das Tracking-Setup in enger Zusammenarbeit mit den Marketing- und Web-Teams der CIC, anstatt die alte Tag-Konfiguration lediglich zu migrieren.
- Direkt während des Relaunchs integriert, nicht nachträglich aufgesetzt. Die Migration erfolgte parallel zum kompletten Website-Redesign, sodass die Datenerfassung direkt in das neue Frontend integriert wurde.
- Clientseitiger Google Tag Manager abgelöst. Anstatt eine serverseitige Ebene neben der bestehenden hinzuzufügen, wurde das clientseitige Setup abgeschaltet und die Datenerfassung auf JENTIS umgestellt.
- Alles wird serverseitig verarbeitet. Die Verlagerung der Datenerfassung und -verarbeitung weg vom Browser ermöglichte es der Bank, die Datentiefe zu erhöhen, ohne ihre Datenschutzanforderungen aufzuweichen.
Ergebnisse
- Rund 40 % mehr Sitzungen und Interaktionen wurden im Vergleich zum vorherigen clientseitigen Setup erfasst.
- Der Zuwachs blieb stabil. Die Berichterstattung blieb über mehrere Monate auf diesem Niveau, anstatt nach dem Start kurzzeitig anzusteigen und dann wieder abzufallen.
- Interaktionen, die zuvor nie erfasst wurden, fließen nun in Analysen ein und unterstützen Optimierungsentscheidungen.
- Eine weniger anfällige Datenbasis. Da die Datenerfassung nicht mehr davon abhängt, was der Browser zulässt, ist das Setup für die nächste Welle von Tracking-Einschränkungen besser gewappnet.
- Berichte, auf deren Basis das Marketing-Team handeln kann, mit einem klareren Überblick darüber, wo sich Kampagnenausgaben auszahlen.
Dank der neuen Tracking-Lösung haben wir die gewünschte Datenqualität im digitalen Marketing erreicht. Wir sehen jetzt deutlich klarer, wo unsere Aktivitäten Wirkung zeigen und wo wir nachjustieren müssen.
