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Pseudonymisierung versus Anonymisierung

Seit der Einführung von DSGVO und ePrivacy liegt die Messlatte für den Datenschutz hoch.
Die Diskussion um die Begriffe Anonymisierung und Pseudonymisierung von personenbezogenen Daten ist allgegenwärtig, und doch ist die Bedeutung nicht jedem ganz klar. Wir wollen heute etwas Klarheit schaffen:

Anonymisierung

Anonymisieren bedeutet, Daten so zu verändern, dass diese in keiner Weise mehr einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können, gleichgültig mit welchen Mitteln und in welcher Weise. Aufgrund des Zielkonflikts zwischen der vollständigen Anonymisierung und der minimalen Verwendbarkeit ist eine vollständige Anonymisierung für jede komplexe Datenbank praktisch nicht durchführbar. In Analogie dazu ist ein verbrannter Brief zwar vollständig anonymisiert, aber dennoch unbrauchbar.

Pseudonymisierung

Pseudonymisierung hingegen bedeutet die Veränderung von Daten auf einer Weise, dass diese ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können. Wenn diese Zusatzinformationen sicher gespeichert werden, kann eine Re-Identifizierung der Person durch Dritte verhindert werden.

Durch Pseudonymisierung ermöglicht JENTIS den Betreibern von Websites, sich auf rechtlich sicherem Boden zu bewegen, ohne den Rechtsunsicherheiten bei internationalen Datentransfers ausgesetzt zu sein, aber dennoch Daten selbst verwenden und interpretieren zu können.

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